RSV Solidarität Pullach Radballer scheitern in der Relegation

09.07.2016

Mit großen Erwartungen fuhren die Radballer der Soli Pullach nach Steinwiesen, einer malerisch im Norden Bayerns im Naturpark Frankenwald gelegenen Marktgemeinde, wo die Aufstiegsspiele in die Bayernliga ausgetragen wurden. Hatten sie doch beim Saisonfinale der Landesliga Süd in Kissing alle vier Matches klar für sich entscheiden können. Doch es sollte ganz anders kommen.

 

Schon das Prestigeduell zum Turnierstart mit München-Moosach, vertreten durch Sieb und Denk, vor einigen Jahren noch Vereinskameraden von Zöpfl und Matthes, bis beide nach Moosach und damit näher zum Wohnsitz des Landshuters Denk wechselten, zeigte schnell, dass Sieb/Denk immer noch zur oberbayerischen Radballspitze zu zählen sind und sie behielten auch mit 2:1 knapp aber verdient dank ihrer Routine die Oberhand. In den nächsten zwei Spielen gegen Stein 3 und Schweinfurt 89 lief es recht gut für das Duo aus unserer Gemeinde und sie dominierten die Partien auch über weite Strecken,  mit einigen Entscheidungen des Schiedsrichters waren sie jedoch absolut nicht einverstanden. Und in der anschließenden, vorletzten Begegnung mit Steinwiesen 3 eskalierte mehr und mehr der fränkisch-oberbayerische Diskurs mit dem Unparteiischen, der letztendlich zuerst Matthes, dann auch Zöpfl, normalerweise ruhige und besonnene Sportler, die rote Karte zeigte und sie dadurch mit sofortiger Wirkung aus dem Wettbewerb ausschloss. Infolgedessen wurden auch  sämtliche erzielten Ergebnisse aus der Wertung genommen. In dieser Form ein für alle Beteiligten einmaliger, bislang nicht erlebter Vorgang.

 

Das Relegationsturnier gewann souverän München-Moosach vor Schweinfurt, die sich damit für die Bayernliga qualifizierten.


Finale der Schwäbischen Meisterschaft für Nachwuchsradballer

02.07.2016

Der vierte und damit letzte Turniertag der Schwäbischen Radballmeisterschaft für Jugendliche und Schüler, an der die Soli Pullach mit zwei Mannschaften als Gast teilnahm, fand in Mindelheim statt.

 

Bei den Schülern unter 13 Jahren bestätigte sich der leichte Aufwärtstrend der Isartaler vom vorangegangenen Spieltag. Das heißt, Kyan Amin Salehi und Christoph Mischke zogen wie vor ein paar Wochen zwar gegen Soli Augsburg 2 (2:4 Tore), Mindelheim 1 (1:4) und Kissing (2:6) den Kürzeren, boten aber der heimischen zweiten Garnitur, denen Mischke/Salehi wie den anderen Konkurrenten vor allem noch in puncto Athletik unterlegen waren,  mit Erfolg Paroli und fuhren verdientermaßen ein 1:1-Remis ein. In der Schlusstabelle landeten sie auf Rang 5.  Den schwäbischen Meistertitel errang Mindelheim 1.

 

Einen Schritt weiter ist bei den Jugendlichen bis 16 Jahren das Pullacher Duo, das bereits meist fahrerisch und balltechnisch gut mit den Gegnern aus dem Allgäu mithalten konnte. Während Paul Lukas Pichler und Maximilian Rudolph gegen Soli Augsburg 2 mit 2:5 und VC Mindelheim mit 0:6 verloren, hielten  sie Lautrach mit 4:3 und Soli Augsburg 3 mit 2:1 in Schach. Obwohl sie an zwei Spieltagen nicht bzw. gesundheitlich gehandikapt antraten, errangen sie immerhin 12 Punkte. In der Endabrechnung reichte dies allerdings nur für den 7. Platz.  Schwäbischer Meister wurde in dieser Altersgruppe Soli Augsburg 1.

 

Verbesserungspotenzial sieht Coach Klaus Soldner sowohl bei Pichler/Rudolph wie insbesondere bei Salehi/Mischke, was das taktische Verhalten und die Chancenverwertung einschl. Schusstechnik angeht.    


Radballschüler steigern sich

18.06.2016

Kyan Amin Salehi und Christoph Mischke
Kyan Amin Salehi und Christoph Mischke

Nachdem an den beiden vorangegangenen Turniertagen für Christoph Mischke und Kyan Amin Salehi noch kaum Land in Sicht war und meist deutliche Niederlagen kassiert wurden, gelang ihnen in Kissing beim 3. Spieltag  zur Schwäbischen Meisterschaft für Schüler unter 13 Jahren eine deutliche Annäherung an das Leistungsniveau der Allgäuer Übermacht.

 

Gleich zu Anfang  im Match gegen  den Tabellenzweiten Soli Augsburg und dann den Spitzenreiter VC Mindelheim 1 konnten die jüngsten Radballer der Soli Pullach lange Zeit das Geschehen auf dem Feld offen gestalten und mit sicheren Kombinationen erfolgversprechende Angriffe vortragen. Letztendlich gaben jedoch mangelnde Abgeklärtheit in kritischen Situationen vor dem eigenen Gehäuse und athletische Defizite den Ausschlag  dafür, dass die Partien noch 0:2 bzw. 0:3 verloren gingen.    

 

Mit frisch getanktem Selbstbewusstsein wollten die Sportler von der Isar anschließend der zweiten Garnitur des VC Mindelheim Paroli bieten. Beide Seiten versuchten mit verstärkten körperlichen Einsatz Dominanz auszuüben sowie gelegentliche Mängel bei der Ballführung und im fahrerischen Bereich auszugleichen. Das Geschehen auf dem Feld blieb aber bis zum Abpfiff ausgeglichen, so dass das 1:1-Unentschieden realistisch das Kräfteverhältnis widerspiegelte. Im abschließenden Treffen mit Kissing fehlte Salehi/Mischke offensichtlich die nötige Kondition, um mithalten zu können. Mit 0:4-Toren mussten sie sich geschlagen geben und blieben damit auf dem 5. Tabellenplatz.

 

Nach diesem 3. Turniertag sah Coach Klaus Soldner jedenfalls eine positive Perspektive für seine Schützlinge.    


Radballer für Aufstiegsrunde zur Bayernliga qualifiziert

25.05.2016

Andreas Zöpfl
Andreas Zöpfl

Spannend wie selten stellte sich die Ausgangslage in der Landesliga Süd vor dem 6. und damit letzten Spieltag der Saison in Kissing dar. Da anzunehmen war, dass Tabellenführer Mindelheim 1 aufgrund eines komfortablen Vorsprungs von 8 Zählern auf den Nächsten Soli Augsburg aller Voraussicht nach direkt in die Bayernliga  aufrückt, war die Vergabe der Plätze zwei und drei im Endklassement, die zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Bayernliga berechtigten, noch vollkommen offen. Auf Rang vier liegend mit 43 Punkten und einem Spiel weniger als die direkt vor ihnen in der Tabelle platzierten Mannschaften Soli Augsburg (47 Punkte) und RSV Kissing 4 (45 Punkte) machte sich die Soli Pullach durchaus Hoffnung, erstmals nach 2010 wieder die Relegation zu erreichen.

 

Offensichtlich durch die Ausgangslage zusätzlich motiviert, brachten die Isartaler mit Andreas Zöpfl und Marko Matthes die beste Leistung der ganzen Saison. Insbesondere dank ihrer Stärke in der Offensive und ihrer sicheren Ballführung auch bei hohem Tempo drängten sie ihre Gegner über weite Strecken in die Defensive und dominierten das Geschehen auf dem Spielfeld, auch wenn sich hie und da Lücken in der Abwehr auftaten. Die Erfolge gegen die beiden Teams aus dem Tabellenmittelfeld, Kissing 5 mit 8:2 und Mindelheim 2 mit 7:4, die man bereits in der Hinrunde deutlich geschlagen hatte, kamen nicht ganz unerwartet. Aber selbst  Tabellenführer Mindelheim 1 und Verfolger Augsburg konnten trotz allen kämpferischen Einsatzes dieses Mal nicht mithalten und zogen mit 2:8 bzw. 2:5 deutlich den Kürzeren. 

 

Zum Abschluss der Saison und nach 24 Spielen zeigte das Klassement der Landesliga Süd für die vier Mannschaften an der Spitze folgendes Bild:

1.    VC Mindelheim 1  

2.    RSV Soli Pullach  

3.    RSV Kissing 5 

4.    RKB Soli Augsburg

64 Punkte

58 Punkte

54 Punkte

50 Punkte

115:46 Tore

133:53 Tore

116:58 Tore

121:55 Tore


Somit steigt Mindelheim 1 direkt in  die Bayernliga auf. Die Soli Pullach konnte sich durch ihren zweiten Platz nach 2010 erstmals wieder neben Kissing 5 für die Relegation zur Bayernliga im oberfränkischen Steinwiesen qualifizieren. In der zuletzt gezeigten Form gehen Matthes /Zöpfl jedenfalls mit gestärktem Selbstbewusstsein in das mit 6 Teams besetzte Turnier. Es wäre schön, wenn es mit dem Aufstieg in die nächsthöhere Liga klappen würde.


Nachwuchsradler bleiben ohne Erfolgserlebnis

05.05.2016

Christoph Mischke und Kyan Amin Salehi
Christoph Mischke und Kyan Amin Salehi

Den Allgäuern sagt man gemeinhin nach, dass sie sich von den etwas robusteren und lauteren Oberbayern leicht zurückgesetzt fühlen. Dies war beim Radballturnier für Schüler und Jugendliche in Augsburg allerdings in keiner Weise zu beobachten. Im Gegenteil, die Mannschaften aus Augsburg, Mindelheim, Kissing und Lautrach hatten das Geschehen auf dem Spielfeld fest im Griff und ließen keine Zweifel daran aufkommen, dass bei der Vergabe des Titels eines schwäbische Meisters die Gäste aus Oberbayern keine Rolle spielen sollten. Praktisch in jeder Begegnung dominierten die Allgäuer mehr oder weniger. Vor allem merkte man den Sportlern der Soli Pullach an, dass ihnen noch die Routine und Wettkampfhärte im Vergleich zu den Schwaben fehlt.

 

Bei den Schülern bis 12 Jahren versuchten die Pullacher Christoph Mischke und Kyan Amin Salehi mit verstärktem Einsatz, die Partien, insbesondere jene mit Mindelheim 2, gegen die sie erst vor ein paar Wochen nur knapp und etwas unglücklich mit 2:3 Toren verloren hatten, offen zu gestalten. Aber vor allem aufgrund athletischer Nachteile und häufiger Ballverluste, die den Gegnern immer wieder Torchancen eröffneten,  konnten sie die sich anbahnenden Niederlagen nicht verhindern. Mit drei Punkten belegen sie nach diesem 2. Spieltag unverändert Rang fünf.

 

Optimistischer gingen Paul Lukas Pichler und Maximilian Rudolph bei den Jugendlichen bis 16 Jahren in den 3. und damit vorletzten Spieltag. Hatten sie doch erst kürzlich zu Hause Mindelheim und Augsburg 2 geschlagen. Zugegebener Maßen etwas gesundheitlich gehandikapt, fehlte ihnen jedoch dieses Mal das letzte Quäntchen Durchsetzungsvermögen und Schnelligkeit. Ungewohnt selten konnten sie sich aus der Defensive befreien und eigene Konter starten. Ähnlich wie ihre jüngeren Vereinskameraden zogen sie daher bei allen fünf Auftritten den Kürzeren und blieben mit nach wie vor mit sechs Punkten auf Platz sieben.

 

Auf Coach Klaus Soldner kommt nun die schwierige Aufgabe zu,  seine „Schützlinge“ nicht nur spielerisch zu verbessern, sondern psychisch möglichst rasch wieder aufzubauen, damit sie bei den nächsten Turniertagen in Kissing (U13) bzw. Mindelheim (U17) angesichts der schwäbischen Übermacht die Farben der Soli Pullach ansprechend vertreten können.


Heimische Jugendradballer können mithalten

23.04.2016

Pichler/Rudolph
Pichler/Rudolph

Am 2. Spieltag der Schwäbischen Meisterschaft für Jugendliche bis 16 Jahre (U17), an der als Gastmannschaft die Nachwuchssportler des ausrichtenden RSV Solidarität Pullach teilnimmt, gingen sechs Teams in der Dreifachturnhalle der Tagesheimschulen an der Wolfratshauser Straße an den Start. 

 

Bei ihrem ersten Auftritt lieferte sich das heimische Duo Pichler/Rudolph mit Augsburg 3 eine ausgeglichene Partie, in der beide Seiten auf Torsicherung bedacht waren und das die Schwaben dank eines Treffers aus der Distanz etwas glücklich mit 1:0 knapp für sich entscheiden konnten. Im anschließenden Match galt Mindelheim als klarer Favorit. Aber die Isartaler stellten sich geschickt auf die offensive Ausrichtung des Gegners ein und verbuchten aufgrund ihrer wiederholt und schnell vorgetragenen  Konter einen unerwarteten 4:2-Erfolg. Kein probates Mittel fanden Rudolph/Pichler dann gegen die vor allem in puncto Ballbehandlung und Schusstechnik bereits erstaunlich versierten Kissinger, die zusammen mit dem aktuellen Tabellenführer Augsburg 1 als erste Anwärter auf den Meistertitel eingeschätzt werden. Trotz einiger guten Chancen fuhr die Soli Pullach ständig einem deutlichen Rückstand hinterher und kassierte eine deutliche 3:8-Niederlage. Vergleichbar verlief das Treffen mit der ersten Garnitur aus der schwäbischen Hauptstadt. Das Endergebnis von 7:2 zugunsten der Allgäuer spiegelt das Kräfteverhältnis einigermaßen realistisch wider. Wobei es im Schwabenland nicht ungewöhnlich ist, dass der Radballnachwuchs mehr als einmal die Woche die Möglichkeit besitzt, zu trainieren und so zusammen mit den Spielen unter Wettbewerbsbedingungen dessen Weiterentwicklung  forciert wird. Dass die Pullacher jederzeit für eine positive Überraschung gut sind, stellten sie zum Abschluss des Turniers unter Beweis. Mit  akustischer Unterstützung der heimischen Zuschauer hielten sie mit ihrer kämpferischen Einstellung und robusten Physis dem überlegenen Kombinationszirkel des stärker eingeschätzten Duos Augsburg 2 weitgehend stand und retteten einen für die Psyche wichtigen 3:2-Erfolg über die Zeit.

 

In Anbetracht dessen, dass Rudolph/Pichler zum Saisonauftakt in Lauterbach fehlten, zeigte sich Coach Klaus Soldner mit der Ausbeute in Pullach von zwei Siegen aus fünf Spielen bei einem Torverhältnis von  12:20 über Alles gesehen zufrieden. Der nächste Spieltag für Schüler und Jugendliche findet in Augsburg statt.


Radballer halten Anschluss zu Relegationsrängen

09.04.2016

Am fünften und damit vorletzten Turniertag in der fränkischen Metropole Nürnberg musste die Soli Pullach unbedingt darauf bedacht sein, zumindest in Reichweite zu einem von zwei Relegationsplätzen, die zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Bayernliga berechtigen, zu bleiben. Die Chancen standen nicht schlecht, denn die anstehenden Gegner ließen allesamt die Isartaler als Favoriten erscheinen. Doch die Papierform kann bekanntlich trügen.

 

Den Anfang machte Soli Nürnberg, die der Soli Pullach in der Hinrunde eine 2:2- Remis abgetrotzt hatte. Dieses Mal lief es allerdings deutlich problemloser. A. Zöpfl und  M. Matthes führten den Ball fast ständig am eigenen Vorderrad und brachten so einen ungefährdeten 6:1-Erfolg nach Hause. Ähnlich dominant verlief die Partie für die Isartaler gegen Lohengrin Stein, die dem schnellen Kombinationskreisel der Pullacher wenig entgegen zu setzen hatten. Beim Schlusspfiff stand ein auch in dieser Höhe verdienter 7:2-Sieg auf der Anzeige.

 

Wider Erwarten geriet der Angriffsschwung von Zöpfl/Matthes im letzten Treffen gegen RV Bechhofen, das man in der Vorrunde noch mühelos mit 6:2 bezwungen hatte, ins Stocken. Immer wieder verloren sie die Rosshaarkugel und nur mit letztem körperlichen Einsatz konnten sie die bereits verloren geglaubte Partie nochmals offen gestalten und wenigstens ein 3:3-Unentschieden verbuchen.

Die Begegnung mit RVA Bechhofen U19 fiel aus und muss zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

 

Vor dem Saisonfinale in Kissing ergibt sich folgendes Bild der Tabellenspitze der Landesliga Süd:

1.     VC Mindelheim

2.     Soli Augsburg

3.     Kissing 4

4.     Soli Pullach           

20 Spiele

20 Spiele

20 Spiele

19 Spiele

55 Punkte

47 Punkte

45 Punkte

43 Punkte      


Aufgrund eines Spiels weniger besitzen Matthes/Zöpfl zum Saisonabschluss, bei dem sie allerdings mit Mindelheim 1 und Soli  Augsburg  zwei schwer verdauliche Kaliber  und direkte Konkurrenten vorgesetzt bekommen, durchaus noch die Möglichkeit, aus eigener Kraft im Endklassement den 2. bzw. 3. Rang und damit einen Relegationsplatz zu erreichen. 


Erster Spieltag der Radballschüler

13.03.2016

Kyan Amin Salehi und Christoph Mischke
Kyan Amin Salehi und Christoph Mischke

Wie in den beiden Jahren zuvor nimmt die Soli Pullach, diesmal sogar mit je einer Schüler- und Jugendmannschaft, als Gast an Spielen in der Schwabenliga teil.

 

Die jüngsten Radballer aus unserer Isartalkommune in der Altersklasse unter 13 Jahren, Christoph Mischke und Kyan Amin Salehi, hatten nach einer Vielzahl an Trainingseinheiten ihre Wettkampfpremiere in Mindelheim zu absolvieren. Dass damit auch ein Lernprozess verbunden ist, war allen bewusst. Noch dazu in einer komplizierten Sportart, bei der beispielsweise Bodenkontakt mit den Füßen nicht erlaubt ist und das Schießen auf des Gegners Tor mittels eines kräftigen Schlenkers des Vorderrads gegen den mit Rosshaar gefüllten Ball unbedingt beherrscht werden muss.

 

Während die Isartaler gegen die wesentlich routinierteren sowie insbesondere balltechnisch und körperlich überlegenen Duos Mindelheim 1 und Kissing wie erwartet chancenlos blieben und mit 0 : 9 bzw. 1 : 5 den Kürzeren zogen, entwickelte sich eine über weite Strecken ausgeglichene Partie mit der zweiten Garnitur der Gastgeber. Nur mit Glück retteten die Schwaben ihren 3 : 2-Vorsprung über die Zeit und verhinderten so das erste Erfolgserlebnis für Salehi und Mischke. Da das Team aus Augsburg nicht angetreten war, wurde es dem Reglement entsprechend mit 5 : 0 für Pullach gewertet.  

 

Auch Coach Klaus Soldner sieht noch Potenzial nach oben. Jedenfalls ist jetzt der erste Schritt getan. Inwieweit sich die jüngst gesammelten Erfahrungen bereits positiv auf das Leistungsvermögen beim nächsten Auftritt in Augsburg auswirken, wird sich zeigen.    


Landesliga-Radballer schwächeln leicht 

13.03.2016

Zum Rückrundenstart in Mindelheim trat Andreas Zöpfl für Hanak nach einer verletzungsbedingten Unterbrechung von zwei Spieltagen wieder mit seinem Partner Marko Matthes für die Soli Pullach an. Ob es sich dabei wirklich um eine leistungssteigernde Personalrochade handelte, musste sich noch zeigen. Zumal mit Heiko Hanak auf dem Feld in den vorangegangenen Turniertagen aktuell ein respektabler  dritter Rang erreicht wurde.

 

Der erste Gegner war für ein bedächtiges Herantasten an die eigene Leistungsgrenze ungeeignet. Schließlich hatte Kissing 4  in der Vorrunde noch die Isartaler mit 2:7 Toren vom Feld geschickt. Dieses Mal kamen Matthes/Zöpfl trotz einiger Schwächen in der Defensive aufgrund ihrer kämpferischen Einstellung mit einem blauen Auge davon. Nach einem abwechslungsreichen Spielverlauf stand ein gerechtes 4:4-Unentschieden auf der Anzeigentafel.   

 

Gleich darauf bekamen es Zöpfl/Matthes mit der siebten Garnitur, die man vor ein paar Wochen noch knapp niederhalten konnte,  wiederum aus der Gemeinde am südlichen Ausläufer von Augsburg zu tun. Von Anfang an überrollten die Allgäuer mit ihrem Offensivdrang die Isartaler, die  in ihrem Bemühen, den Rückstand aufzuholen, die  Abwehr vernachlässigten und quasi ins offene Messer fuhren. Bei Abpfiff nach zweimal sieben Minuten hatten sie sich eine deprimierende 3:6-Schlappe eingehandelt.

 

So konnte es nicht weitergehen! Nach einer ausgiebigen Diskussion der Pullacher Delegation war die Marschroute klar: Erst aus einer soliden Torsicherung heraus sollte auf Angriff umgeschaltet werden. Nochmals hatten sich Zöpfl/Matthes mit einem Duo aus dem gleichen Verein, der seit geraumer Zeit die meisten Radballmannschaften in ganz Bayern stellt,  nämlich Kissing 6, auseinander zu setzen. Schnell gab es keinen Zweifel, dass die Schwaben in dieser Partie chancenlos bleiben. Vor allem dem sicheren Kombinationskreisel der Isartaler hatten sie kein wirksames Mittel entgegen zu stellen und mussten mit 2:11 eine etwas zu hoch ausgefallene Niederlage hinnehmen. 

 

Nach vergleichbarem Muster verlief das abschließende Treffen mit Ismaning 2. Nur, wenn vor dem eigenen Gehäuse keine Gefahr drohte, stießen die Pullacher mit einigen schnellen Spielzügen zum gegnerischen Tor vor und sicherten so einen  deutlichen 6:1-Sieg.

 

Momentan belegt der RSV Solidarität Pullach mit einem Torverhältnis von 83:36 und 36 Punkten Rang Vier der Landesliga Süd. Auf den Relegationsplätzen 2 und 3 liegen  RSV Kissing 4 mit 41 Zählern und einem Spiel mehr sowie RKB Solidarität Augsburg mit 38 Punkten, also durchaus in Reichweite der Sportler aus unserer Gemeinde.    


Radballer bleiben in der Spitzengruppe

19.01.2016

Mit gespannter Erwartung sahen die Radballer der Soli Pullach dem Hinrundenabschluss in Augsburg entgegen. Denn der Terminkalender wollte es, dass sie am gleichen Tag gegen ihre, so wie es zumindest vor Beginn des Turniers aussah, drei schärfsten Konkurrenten auf das Feld mussten.

Gleich zum Auftakt gegen RSV Kissing 4 fuhren Marko Matthes und Heiko Hanak, der wieder für den Dauerverletzten Andreas Zöpfl einsprang, nach einigen Minuten einem deutlichen Rückstand hinterher. Notgedrungen verstärkten sie ihre Angriffsbemühungen, vernachlässigten das eigene Gehäuse und handelten sich,  völlig aus dem Tritt gekommen, eine deftige und in der Form unerwartete 2:7-Schlappe ein.  

 

Als Ergebnis einer nach dem Debakel intensiv geführten Diskussion korrigierten die Isartaler ihre Taktik grundlegend in den nächsten zwei Begegnungen mit Mindelheim 1 und 2.  Aus einer betont sicheren Abwehr heraus, in der Routinier Hanak gewohnt zuverlässig das Tor hütete, setzten sie nun fast ausschließlich auf Tempovorstöße, bei denen sie dank ihrer fahrerischen Überlegenheit und Antrittsschnelligkeit, insbesondere von Matthes, immer wieder zu Großchancen kamen, die sie auch konsequent nutzten. Mehr Gewicht als der 4:0-Sieg gegen die zweite Garnitur aus der unterallgäuer Kreisstadt hatte für die Sportler aus unserer Gemeinde jedoch der in seiner Höhe absolut überraschende 5:0-Erfolg über den aktuellen Tabellenführer Mindelheim 1.

 

Im abschließenden Zusammentreffen bot der RKB Soli Augsburg mit seinem filigranen/ausgeprägten Hang zum Kombinationsspiel über mehrere Stationen   dem Duo aus Pullach vor allem in der ersten Halbzeit nur selten Gelegenheit, mit wenigen raschen Pässen zum Abschluss zu kommen. Die spannende, technisch hochstehende Partie, in der keiner Seite ein entscheidender Vorsprung gelang, endete mit einem leistungsgerechten 3:3-Unentschieden.

 

Die Spitzengruppe der Landesliga Süd sieht nach 12 Spielen wie folgt aus:

1.     VC Mindelheim 1

2.     RKB Soli Augsburg

3.     RSV Soli Pullach

4.     RSV Kissing 4

31 Punkte

29 Punkte

29 Punkte

28 Punkte

 

60 : 19 Tore

67 : 19 Tore 

56 : 20 Tore

54 : 24 Tore


Die Soli Pullach liegt augenblicklich auf Rang Drei der Tabelle und besitzt keine schlechten Karten, zum Saisonende einen der begehrten zwei Plätze für die Teilnahme an den Relegationsspielen zur Bayernliga zu erreichen.


Radballer verbessern sich auf Rang Zwei

10.12.2015

Team Matthes/Hanak mit Trainer Maximilian Zöpfl (Mitte)
Team Matthes/Hanak mit Trainer Maximilian Zöpfl (Mitte)

Das anvisierte Ziel des anstehenden zweiten Turniertags in Kissing war für Maximilian Zöpfl, Coach des RSV Solidarität Pullach, denkbar einfach zu beschreiben, nämlich weiterhin in der Spitzengruppe der Radball- Landesliga Süd zu bleiben. Dass Heiko Hanak, der wie sein Partner Marko Matthes seine Stärken mehr in der Defensive sieht, kurzfristig für den erkrankten Angreifer Andreas Zöpfl einspringen musste, machte die Aufgabe nicht leichter und erforderte einen taktischen Schwenk weg von der weitgehend offensiven Ausrichtung hin zu einer Spielanlage, in der die Absicherung des eigenen Gehäuses mehr Gewicht besitzt als bisher.


Gleich das erste Treffen mit der Soli aus Nürnberg, die an diesem Tag den stärksten Eindruck der teilnehmenden Mannschaften hinterließ und zehn von zwölf möglichen Punkten einfuhr, erwies sich als echter Prüfstein für das Duo von der südlichen Peripherie der Landeshauptstadt . Vor allem in der ersten Halbzeit tauchten die Franken zu häufig nach einer Balleroberung aussichtsreich vor dem von Matthes reaktionsschnell gehüteten Tor auf. Erst nach der Pause wirkten die Kombinationen des Pullacher Duos, das erstmals seit Jahren zusammen auf dem Feld stand, sicherer und es erarbeitete sich durch schnelle Tempovorstöße häufiger Chancen. Letztendlich reichte es noch zu einem etwas glücklichen 2:2- Unentschieden.


In den nachfolgenden drei Partien schien der Knoten bei den Pullachern endgültig geplatzt. Insbesondere Hanak gelang es dank seiner Routine und Übersicht immer besser, einen sicheren Kurzpasskreisel aufzuziehen und den mit kraftvollem Antritt vorstürmenden Matthes in eine günstige Schussposition zu bringen, ohne die eigene Abwehr zu schwächen. So fielen die Siege gegen die Junioren des RV Bechhofen und RV Bechhofen 2 mit 7:0 bzw. 6:2 verdientermaßen recht deutlich aus. Nur in der Partie mit den RMC Lohengrin Stein knirschte es streckenweise im Getriebe. Die Nürnberger Vorstädter ließen sich nur selten aus der Defensive locken und suchten ihr Heil in vereinzelten Kontern. Dank geduldig vorgetragener Spielzüge reichten den Oberbayern dann doch die wenigen Chancen zum hart erkämpften 3:1-Erfolg.


Nach dem 2. Spieltag verbesserte sich der RSV Solidarität Pullach mit 22 Punkten und einem Torverhältnis von 42:10 vom dritten auf den zweiten Tabellenplatz. Am nächsten Turniertag, zum Ende der Vorrunde, haben die Isartaler gegen ihre momentan schärfsten Konkurrenten aus Mindelheim, Kissing und Augsburg anzutreten. Dabei geht es bereits um erste Weichenstellungen.


Saisonstart der Radballer mit vier Siegen

20.11.2015

Die neue Saison begann für die Soli Pullach in Stein bei Nürnberg nach Maß.

 

Nachdem Marko Matthes und Andreas Zöpfl bereits im Vorjahr ab dem 3. Turniertag gemeinsam angetreten waren, als die Isartaler als Tabellenvorletzter dahin dümpelten, und trotz einer verletzungsbedingten Zwangspause am vorletzten Turniertag noch im Endklassement den 5. Platz erreichten, wollten sie es laut Coach Maximilian Zöpfl, der an der Seitenlinie seine „Schützlinge“ gewohnt aktiv coachte, genau wissen. Soll heißen: Das erklärte, zugegeben ambitionierte Ziel ist die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Bayernliga, in der man letztmals 2009/10 vertreten war.

 

Der erste Eindruck jedenfalls, den die Pullacher zum Auftakt hinterließen, gab Grund zur Hoffnung auf bessere Zeiten. Es waren keinerlei Anlaufschwierigkeiten gegen Ismaning 2 und anschließend Kissing 6 zu erkennen. Vor allem das schnelle Umschalten von der Defensive in den Angriffsmodus klappte bereits erstaunlich risikolos, so dass beide Partien mit 6:1 bzw. 6:2 Toren sicher gewonnen werden konnten.

Dass die Bäume auch in der Radball-Landesliga nicht in den Himmel wachsen, dafür sorgte Kissing 7. Mit konsequentem Vorchecking unterbanden die Allgäuer zu oft die Angriffskombinationen der technisch beschlageneren Oberbayern bereits im Ansatz, um dann ohne Umschweife gefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse aufzutauchen. Erst im Laufe der zweiten Halbzeit gelang Matthes/Zöpfl der Umschwung dank einer ebenfalls härteren Gangart in den Zweikämpfen und schnörkellosen Vorstößen ohne viele Ballkontakte. Deren 3:2-Erfolg fiel zwar knapp aber über Alles gesehen nicht unverdient aus. Abschließend musste die überforderte 5. Kissinger Garnitur eine 9:0-Schlappe hinnehmen.

 

Vor dem nächsten Spieltag in Kissing steht der RSV Solidarität Pullach mit 24:5 Toren gleichauf mit 12 Zählern hinter Mindelheim 1 und Soli Augsburg sowie vor Kissing 4 auf dem dritten Rang.