Radballer springen auf Rang Drei der Landesliga

23.03.2017

Mit beachtlichen sieben Punkten Rückstand auf den begehrten dritten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Bayernliga berechtigt, ging die Soli Pullach am fünften und damit vorletzten Turniertag in Kissing, südöstlich von Augsburg gelegen, an den Start. Erstmals nach zwei Turnieren krankheitsbedingter Pause konnten die Isartaler wieder mit ihrer Stammformation antreten.

 

Andreas Zöpfl und Marko Matthes zeigten sich in guter Form. Sie drängten vom Anpfiff an ihre vier Gegner mit ihrer kontrolliert offensiven, fahr- und balltechnisch versierten Spielweise in die Defensive und konnten so der Reihe nach RMC Lohengrin Stein 3 mit 4:1 Toren, RV Adler Bechhofen 2 (7:3), RMC Lohengrin Stein 4 (5:1) und RV Adler Bechhofen U19 (7:1) deutlich auf Distanz halten.  

 

Da die direkten Rivalen der Soli Pullach gleichzeitig den einen oder anderen Zähler liegen ließen, kletterten sie nach 20 von insgesamt 22 Spielen recht überraschend vor dem Saisonfinale, das wiederum in der Radballhochburg Kissing vom dortigen Radsportverein ausgerichtet wird, mit 36 Punkten und einem Torverhältnis von 92:69 vom sechsten auf den dritten Platz der Landesliga Süd. Direkt dahinter lauern RKB Soli Augsburg 1 mit 35 Zählern und nur 19 Spielen sowie RSV Kissing 7 und RMC Lohengrin Stein 3 mit 34 bzw. 33 Punkten und 18 Spielen auf ihre gar nicht so schlechte  Chance, doch noch an den Pullachern vorbei zu ziehen und damit die Relegation zu erreichen. Zumal sich Matthes/Zöpfl bei ihren beiden noch anstehenden Auftritten auch mit dem souveränen Spitzenreiter RSV Kissing 4 auseinander setzen müssen, gegen den die Soli Pullach in der Vorrunde, als Matthes kurzfristig ausfiel, mit 1:8 den Kürzeren zog. Vielleicht gelingt es ihnen ja, diese Scharte in ein paar Wochen auszuwetzen und den dritten Rang zu verteidigen    


Leistungen der Radballer schwanken stark

18.02.2017

Der Auftakt zur Rückrunde der Landesliga Süd in Nürnberg, bei dem für den verhinderten Stammspieler Andreas Zöpf mit Heiko Hanak ein erfahrener Radballer, der zweimal bereits in der letzten Saison eingesprungen war, für die Soli Pullach antreten musste, wies nur zum Teil Parallelen zum vorangegangenen 3. Spieltag auf, als kurzfristig Marko Matthes ausfiel und alle vier Begegnungen verloren gingen.

Dieses Mal war erfreulicherweise sofort festzustellen, dass Matthes und Hanak  die spielerischen Fähigkeiten und taktischen Vorstellungen des jeweils anderen aus früheren gemeinsamen Einsätzen recht gut  kannten. Der Einstieg der Isartaler mit verstärkter Defensive bereitete der favorisierten Soli Augsburg 1, die erst vor kurzem diese noch mit 8:3 niedergehalten hatte, mehr Schwierigkeiten als ihr lieb war und  das gerechte Endergebnis von 1:1 war daher nicht ganz nach ihrem Geschmack. Der nächste Gegner, Kissing 7, macht sich Hoffnungen, seinen aktuellen Rang 3 zumindest halten zu können und so die Aufstiegsrunde zur Bayernliga zu erreichen. Doch Matthes/Hanak überrumpelten die meist im Angriffsmodus agierenden Allgäuer ein ums andere Mal mit schnellen Kontern und fuhren mit ihrem 6:1-Sieg, der das Geschehen auf dem Feld teilweise auf den Kopf stellte,  drei wichtige Punkte ein. Auch die sechste Garnitur aus der Radballhochburg Kissing kam mit den antrittsstarken Pullachern und deren Tempowechseln nicht zurecht und mussten eine 5:8-Schlappe hinnehmen.

 

In der darauf folgenden Partie mit Mindelheim 2, bislang ohne jeden Punktgewinn in der laufenden Saison, zeigte sich dann überdeutlich, wieviel Kraft die Pullacher in den vorausgegangenen Auftritten gelassen hatten. Mit der fehlenden Kondition und auch Konzentration schlichen sich bei ihnen häufige Ballverluste ein und durch Tempovorstöße kreierte Torchancen blieben Mangelware, so dass mit dem Schlusspfiff ein enttäuschendes 1:2 auf der Anzeigentafel stand. Im abschließenden Match gegen den Tabellenzweiten Soli Nürnberg 1 stellten Hanak/Matthes unter Beweis, dass sie normalerweise durchaus mit den Mannschaften aus der Spitzengruppe der Landesliga Süd mithalten können. Nach einem abwechslungsreichen, ausgeglichenen Spiel, in dem neben kämpferischen Szenen auch technische Feinheiten zum Zuge kamen, errangen die Isartaler ein versöhnliches 2:2-Unentschieden.

Nach dem vierten von sechs Turniertagen weist die Soli Pullach ein Torverhältnis von 69:63 auf und verbesserte sich mit 24 Zählern um einen Platz auf Rang sechs der Landesliga Süd. Bei einem Abstand von sieben Punkte zum Tabellendritten dürfte sich die Teilnahme an der Relegation zur Bayernliga damit vermutlich erledigt haben.


Landesliga-Radballer fallen krankheitsbedingt zurück

20.01.2017

Mit nur einen Zähler Rückstand auf den dritten Tabellenrang fuhr die Soli Pullach zum Abschluss der Hinrunde ins Allgäu nach Mindelheim. Doch der schöne Schein trog. Stand doch der etatmäßige Angreifer Marko Matthes  kurzfristig wegen eines akuten Infekts nicht zur Verfügung. Nicht zum ersten Mal musste für ihn Klaus Soldner  kurzfristig einspringen. Das für eine sinnvolle Vorbereitung nötige gemeinsame Training, um mit seinem Teamkollegen Andreas Zöpfl möglichst häufig insbesondere Fahrwege und Kombinationsautomatismen abzustimmen, musste aus Zeitgründen entfallen. Wie die Vergangenheit gezeigt hat, sinken unter diesen Bedingungen in der Regel die Chancen der Sportler nicht nur aus unserer Kommune, ihr Punktekonto aufzubessern, deutlich.

 

In den ersten beiden Begegnungen mit RKB Soli Augsburg 1 und anschließend RSV Kissing 5 gelang es den Isartalern in der Anfangsphase zwar, dank ihrer  kämpferischen Einstellung und etwas Glück in der Defensive, noch einigermaßen mitzuhalten und  die mit Rosshaar gefüllte Kugel bei den wenigen Angriffen sogar ein paarmal  im gegnerischen Gehäuse zu versenken. Mit fortschreitender Spielzeit dominierten die schwäbischen Teams jedoch mehr und mehr das Geschehen auf dem Feld und nutzten auch die zahlreichen, sich bietenden  Möglichkeiten zum erfolgreichen Torschuss konsequenter. Letztendlich verbuchten sie  verdientermaßen mit 8:3 bzw. 7:2 zwei klare Siege für sich. Abschließend demonstrierte das Duo des RSV Kissing 4, aktueller Spitzenreiter der Landesliga Süd mit fünf Punkten Vorsprung, seine überlegene Klasse, vor allem was die spieltaktische Anlage und die hohe Ballbesitzquote betrifft, die vage Assoziationen an den FC Bayern unter ihrem vormaligen Fussballtrainer Pep Guardiola weckte. Aufgrund ihrer offensichtlichen, vor allem spielerischen und athletischen  Nachteile kamen Zöpfl/Soldner nur sporadisch aus der eigenen Hälfte heraus zu erfolgversprechenden Spielzügen und waren froh, mit dem Schlussergebnis von 1:8 wenigstens den Ehrentreffer erzielt und eine zweistellige Niederlage abgewendet zu haben.

 

Nach dem dritten Turniertag belegt die Soli Pullach mit 16 Punkten und einem Torverhältnis von 52:55 Rang sieben unter inzwischen nur noch zwölf Mannschaften, nachdem sich der SV Soli Ismaning 2  aus dem Spielbetrieb zurückgezogen hatte. Der Abstand zum Drittplatzierten ist von einem auf jetzt acht Zähler angewachsen, sodass das Erreichen der Aufstiegsrunde zur Bayernliga schwierig sein wird. 


Testspiele der Radballjugend

19.12.2016

Wie in der vorangegangenen Saison hat die Soli Pullach auch in der Spielzeit 2016/2017 jeweils eine Schüler- und Jugendmannschaft als oberbayerische Gäste für den Schwabenpokal gemeldet. Zur Vorbereitung auf die Punktspiele war hierzu ein Testturnier beim RKB Soli Augsburg angesetzt, bei dem die Soli Pullach mit den Jugendlichen Paul-Lukas Pichler und Maximilian Rudolf antrat. Das Schülerduo Christoph Mischke und Kyan Amin Salehi musste leider krankheitsbedingt absagen.

 

Die drei Turnierpartner der Isartaler konnten, nimmt man die Leistungen der Vorsaison als Maßstab, getrost als eine Klasse besser charakterisiert werden. So hatte die erste Garnitur aus der schwäbischen Metropole bereits vor einigen Monaten an der deutschen Meisterschaft  teilgenommen. Der Spielverlauf und die Ergebnisse der drei Partien bestätigten die Überlegenheit der schwäbischen Phalanx, insbesondere was Ballbehandlung und Tempo betrifft. Während die Soli Pullach gegen Augsburg 2 (2 : 6) und Lautrach 1 ( 3 : 10) phasenweise durchaus mithalten konnte und sich ihr immer wieder Einschussmöglichkeiten boten, die sie auch zum Teil nutzten, blieb das Duo aus dem südlichen Vorort Münchens im Treffen mit Augsburg 1 beim 0 : 8 wie erwartet chancenlos. Die ungewöhnlich hohe Quote an Gegentoren resultierte zu einem gehörigen Teil daraus, dass es Rudolf/Mischke nicht gelang, schnell genug von der Vorwärtsbewegung auf Defensive umzuschalten. Auch das körperbetonte Verhalten der Allgäuer in Zweikämpfen machte ihnen zu schaffen.

 

Spieler und Coach Klaus Soldner der Soli Pullach  fuhren jedenfalls mit jeder Menge frischer Erfahrungen und Ideen, die es schnellstmöglich und vor Beginn der Punkterunde im Rahmen des Schwabenpokals umzusetzen gilt, nach Hause. Ob das im erhofften Umfang rechtzeitig gelingt, ist die spannende Frage.


Landesliga-Radballer bleiben auf Rang vier

16.11.2016

Nach einem Jahr Pause richtete der Radsportverein Solidarität Pullach wieder ein Turnier im Rahmen der Punktspielsaison 2016/17 der Landesliga Süd zuhause in der Sporthalle der Tagesheimschulen an der Wolfratshauser Straße aus. Für Andreas Zöpfl und Marko Matthes galt es, den Heimvorteil zu nutzen und sich ihrem erklärten Ziel, die Relegation zur Bayernliga zu erreichen, einen möglichst großen Schritt zu nähern.

 

Die erste Partie mit RMC Lohengrin Stein 3 verlief allerdings alles andere als optimal für die Pullacher, die etwas übermotiviert und hektisch in  ihren Aktionen wirkten. Vielleicht war es auch Nervosität, weil Pullachs 1. Bürgermeisterin, Frau Tausendfreund, das Geschehen von der Tribüne aus trotz eng gestricktem Terminkalender verfolgte und so Ihr Interesse am heimischen Sport zum Ausdruck brachte. Jedenfalls, bis Matthes/Zöpfl ihren Spielrhythmus  fanden, war es schon zu spät und beim Abpfiff stand ein 4 : 3 für die Gäste auf der Anzeigetafel. In den anschließenden Begegnungen kamen bei den Isartalern dann endlich ihre starken Seiten zum Tragen. Das Duo des RV Adler Bechhofen hatte deren sicheren und variantenreichen Kombinationen wenig entgegen zu setzen und rollte mit 2 : 7 deutlich geschlagen vom Feld. Die nächsten beiden Gegner, RMC Lohengrin Stein 4 und RV Adler Bechhofen U19, zeigten sich fahrerisch wie balltechnisch fast auf Augenhöhe mit der Soli Pullach. Nur dank ihrer leichten konditionellen Überlegenheit und offensiven Wucht in der Schlussphase gelangen Matthes/Zöpfl, trotz weiterhin offensichtlicher Probleme in der Chancenverwertung,  jeweils kurz vor dem Abpfiff die Siegtreffer zum 4 : 3 bzw. 7 : 6.

 

Vor dem anstehenden 3. Spieltag in Augsburg belegt die Soli Pullach mit 16 Punkten und einem Torverhältnis von 46 : 32 nach wie vor den 4. Rang, mit einem Zähler weniger hinter RSV Kissing 7 auf Platz 3, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigt. 


Landesliga-Auftakt der Radballer

08.11.2016

Die vergangene Spielzeit beendeten die Radballer der Soli Pullach dank eines starken Auftritts zum Saisonende auf dem zweiten Rang der Landesliga Süd. Andreas Zöpfl und Marko Matthes erkämpften sich damit das Recht, an der Relegation zur Bayernliga teilzunehmen, in  der sie dann allerdings den angestrebten Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse  verfehlten. Auch jetzt, für 2016/2017,  bleibt ihr Ziel das Erreichen der Aufstiegsrunde, zumal sie unverändert mit der  bewährten Besetzung antreten können.

 

Gleich zu Anfang ging es spannend los mit der ersten Garnitur der Soli Nürnberg, die den Heimvorteil nutzen und Revanche für die Niederlage beim letzten  Zusammentreffen nehmen wollte. Es entwickelte sich eine ausgeglichene und technisch hochklassige Begegnung mit leichten Vorteilen für die Franken, die nicht unverdient mit 5:4 Toren das bessere Ende für sich behielten. Wobei sich bereits hier wie in der Folge zeigte: So stark auch die Isartaler in der Offensive sind, das Umschalten von Angriff auf Abwehr geschieht nicht schnell genug, sodass sie vor dem eigenen Gehäuse zu oft in Bedrängnis geraten. Die Ergebnisse der übrigen Partien gegen RSV Kissing 6 (8:5), RSV Kissing 7 (3:3) und VC Mindelheim 2 (10:4) untermauern dies.

 

Nach dem ersten Spieltag steht die Soli Nürnberg nach vier Siegen und 12 Punkten an der Tabellenspitze. Die Soli Pullach belegt mit 7 Zählern und 25:17 Toren Rang 4 der 13 Teams umfassenden Landesliga-Tabelle.

 

Am 2. Spieltag bietet sich für Matthes/Zöpfl der Vorteil, zu Hause in Pullach und vor heimischer Kulisse in der Turnhalle der Tagesheimschulen an der Wolfratshauser Straße 30 antreten zu können. Das Turnier mit sechs Gastmannschaften findet am Samstag, den 12. November, statt und  beginnt um 15.00 Uhr. Jede Partie dauert zweimal sieben Minuten plus einer kurzen Halbzeitpause. Alle Interessierten, die diese schnelle und anspruchsvolle Sportart kennen lernen und die Soli Pullach bei ihren Auftritten unterstützen wollen, sind hierzu herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.