Radballer des RSV Solidarität Pullach überwintern auf Rang sieben der Landesliga Süd

19.12.2017

Den Hinrundenabschluss in Mindelheim bestritt die Soli Pullach in der aktuellen Spielzeit erstmals in Stammbesetzung. Statt Heiko Hanak, dessen Stärken in der Abwehr liegen, kam Andreas Zöpfl, ein typischer Konterstürmer¸ zum Einsatz. Um die Spielbalance zu halten, bedeutete dies, dass Marco Matthes wieder schwergewichtig auf die Absicherung des eigenen Gehäuses zu achten hatte.

 

Zum Auftakt erwarteten die Isartaler die Soli Nürnberg, auf Rang drei in der vorangegangenen Saison und damit für die Relegation zur Bayernliga qualifiziert,  von der man sich beim letzten Zusammentreffen 2:2 -unentschieden getrennt hatte. Überraschenderweise kamen die Franken mit dem permanenten Offensivdruck von Zöpfl/Matthes nicht zurecht, denen sich mit schnell vorgetragenen Kombinationen ein ums andere Mal hochkarätige Chancen boten.

 

Verdientermaßen, auch wenn in der Defensive nicht alles im Lot war, stand nach Ablauf der zwei mal sieben Minuten ein 7 : 4-Erfolg für die Pullacher zu Buche.  

 

Der nachfolgende Gegner VC Mindelheim 1, ein Jahr zuvor noch in der Bayernliga aktiv, hatte offensichtlich die obige Partie mit Interesse verfolgt und trat daraufhin mit einer vorsichtigeren, sprich defensiveren Taktik als die Nürnberger an. Es entwickelte sich ein absolut ausgeglichenes, stellenweise verbissen geführtes Match, bei dem keine Seite nennenswerte Vorteile, auch was die Einschussmöglichkeiten betraf, erzielte. Beim Abpfiff des Unparteiischen hatte die einheimische erste Garnitur, vor allem dank der höheren Schussgenauigkeit, mit 4 : 3 Toren knapp die Nase vorn.

 

Im abschließenden Treffen  gegen VC Mindelheim 2 stellte sich schnell heraus, dass Matthes/Zöpfl insbesondere in puncto Ballbehandlung und Schnelligkeit deutlich überlegen waren. Den Allgäuern gelang es nur selten, die eigene Hälfte zu verlassen und eigene Angriffe zu starten, die dann auch meist vorzeitig von den Oberbayern unterbunden wurden. Der 5:0-Sieg des Pullacher Duos war auch in dieser Höhe verdient.    

 

Die Soli Pullach liegt nun nach drei Turnieren mit 19 Punkten und einem Torverhältnis von 48:32 unverändert auf Rang sieben der Landesliga Süd. In Anbetracht der in den letzten beiden Turnieren gezeigten Leistungen sieht nicht nur Coach Maximilian Zöpfl durchaus noch etwas Luft nach oben.

 

Die Tabelle führt nach wie vor ungefährdet Kissing 7 an, trotz eines Remis von 6:6 gegen den direkten Verfolger Stein 4. Zum Rückrundenstart kann die Soli Pullach am 10. Februar zu Hause in der Sporthalle der Tagesheimschulen an der Wolfratshauser Straße 30 antreten.    


Radballer des RSV Solidarität Pullach steigern sich deutlich

05.12.2017

Nachdem Heiko Hanak zum Saisonauftakt völlig überraschend und ohne Vorbereitung mit seinem Teamkollegen Marko Matthes  für Andreas Zöpfl einspringen musste und  die Personalsituation auch am 2. Spieltag   in Mindelheim, wie zu erwarten war, unverändert blieb, nutzten beide Spieler die zweiwöchige Pause bis zum 2. Turniertag in Augsburg, um im Training unter Wettbewerbsbedingungen und unterstützt durch Tipps von Coach Maximilian Zöpfl, Fahrwege und vor allem schnell aus der Defensive Richtung gegnerischem Strafraum vorgetragene Spielzüge aufeinander abzustimmen und so die magere Ausbeute von bislang einem Zähler baldmöglichst vergessen zu machen.

Dabei bekamen es die Isartaler gleich zum Einstieg mit RMC Stein 4, den momentanen Tabellenzweiten, dem auch Aufstiegsambitionen nachgesagt werden, zu tun. In der abwechslungsreichen und technisch hochstehenden Partie konnte keiner der Kontrahenten das Geschehen auf dem Feld nennenswert zu seinem Vorteil gestalten. Letztendlich gab die stärkere Athletik und das schnörkellose Umschaltspiel der jüngeren Franken für deren 3:2-Sieg den Ausschlag.

 

Es spricht für die Flexibilität und psychische Stärke von Matthes/Hanak, dass sie das Negativerlebnis wegsteckten und in den folgenden Begegnungen die Lehre aus der vorangegangenen Niederlage zogen und mit Erfolg versuchten, sofort nach Eroberung der mit Rosshaar gefüllten Kugel in der eigenen Hälfte noch konsequenter als zuvor mit wenigen Pässen nach vorne zu stoßen. Dank ihrer sicheren Ballführung und zum Teil auch fahrerischen Vorteile gelang es ihnen immer wieder, in aussichtsreicher Position vor dem gegnerischen Gehäuse aufzutauchen und die Chancen in Tore umzumünzen. Beim Schlusspfiff lag das Pullacher Duo daher nicht unverdient gegen SV Solidarität Ismaning 2 mit 7:4 sowie RMC Stein 5 und  die U19-Junioren, ebenfalls aus Stein bei Nürnberg, mit  jeweils 5:2 in Front. Da  die Augsburger U19-Junioren nicht am Start waren, wurde das ausgefallene Spiel den Statuten entsprechend mit 5:0 für die Pullacher gewertet.

 

Nach neun Spielen verbesserte sich der RSV Solidarität Pullach mit 13 Punkten und einem Torverhältnis von 33:24 von Rang elf auf Platz sieben der Landesliga Süd unter 13 Mannschaften. An der Tabellenspitze steht nach wie vor souverän der RSV Kissing 7 mit 24 Zählern aus acht Begegnungen. Das nächste Turnier wird in Mindelheim ausgetragen.


Krankheitsbedingt schwacher Saisonauftakt der Landesliga-Radballer

18.11.2017

Das erklärte Ziel für die neue Spielzeit war eindeutig definiert: Wie zwei Jahre zuvor die Aufstiegsrunde und damit Rang 3 zu erreichen bzw. zumindest wie Ende 2017 bis vor dem vorletzten Turniertag die Chance hierfür zu besitzen. Leider musste das Pullacher Duo gleich zu Beginn in Kissing nahe Augsburg dabei auf die erkrankte Offensivkraft Andreas Zöpfl verzichten. Für ihn sprang kurzfristig Routinier Heiko Hanak ohne jegliches vorangegangenes Training mit Mannschaftskamerad Marko Matthes ein. Die Erfahrung hat gezeigt, dass durch dieses Handicap die Erfolgsaussichten deutlich sinken.  Da beide normalerweise  defensive Aufgaben erfüllen, schlichen sich auch hauptsächlich in der Vorwärtsbewegung immer wieder Ballverluste ein, die dem Gegner zu Torchancen verhalfen.

 

Das erste Match gegen RSV Kissing 6 verlief ausgeglichen mit wenigen Einschussmöglichkeiten auf beiden Seiten und brachte den Isartalern ein aus deren Sicht erfreuliches 1:1-Unentschieden. In den darauf folgenden drei Partien gegen  die zweite und dritte Garnitur von RVA Bechhofen sowie RSV Kissing 7,  die allesamt zum Kreis der Anwärter für  vordere Tabellenplätze in der Endabrechnung zählen, konnten Hanak/Matthes überraschend über weite Strecken das Spielgeschehen ausgeglichen gestalten. Aber in den entscheidenden Szenen vor dem gegnerischen Gehäuse ließen sie immer wieder hochkarätige Chancen zur Ergebnisverbesserung ungenutzt, sodass sie trotz optisch ausgeglichenem Geschehens RVA Bechhofen 2 mit 3:4, RSV Kissing 7 (2:3) und RVA Bechhofen 3 (3:5) jeweils knapp unterlagen. Vor allem  gegen Kissing 7 mit Gunnar Sieb, der vor einigen Jahren über mehrere Spielzeiten recht  erfolgreich für die Soli Pullach antrat und auch jetzt seine Klasse bewies , hätten sie   besonders gerne gewonnen.

 

Mit einem Torverhältnis von 9:13 und einen Punkt belegt die Soli Pullach zurzeit Rang 11 unter 14 Mannschaften.  Gelegenheit, sich zu verbessern, bietet der nächste Turniertag beim RKB Augsburg. Die Tabelle führt momentan mit 13 Zählern ASV Soli Nürnberg aus 5 Starts vor Kissing 7 mit 12 Zählern aus 4 Begegnungen an.